Roman – mal anders
Ein gebundenes Buch mit Lesebändchen und einem sehr schönen Buchcover unter dem Schutzumschlag. Schon mal fein. Der Roman von Caro Claire Burke ist ein etwas – wie der Titel schon vermuten lässt – eigenwilliger Stoff – was nicht heißen soll, dass er nicht lesenswert wäre.
Der Stil von Claire Burke ist allemal lesenswert, sie nimmt Dich mit, sie fängt Dich ein … und schon ist man in der Handlung mit der Hauptdarstellerin Natalie (Heller Mills) die sich in ihrem Alltag immer mehr den sozialen Medien hingibt und eines Tages außerhalb ihrer rosaroten Welt aufwacht.
Burke beschreibt ein perfektes Leben, setzt auf gute Dialoge und hat so manche Pointe versteckt. Man ertappt sich beim zustimmenden Kopfnicken, „ja, genau, so könnts hier auch sein“ … das Leben in der Studenten WG ist ebenso nachvollziehbar wie die sich anbahnende Romanze mit Caleb, ihrem späteren Ehemann.
Dann irgendwann in diesem Buch kommt ein Punkt, an dem es verwirrend wird. Man frägt sich „Hä, wie jetzt?“ und muss natürlich weiterlesen um die Antwort zu erhalten. Natalie wacht eines Tages auf und die Welt ist eine andere. Von nun an, wechseln die Kapitel, einmal im „hier“ einmal im „dort“ … der Leser hat immer noch diese Frage im Hinterkopf und vermag sie nicht zu lösen. Dennoch bleibt die Handlung insofern spannend, als das man sich vorwärts arbeiten muss nach den Gründen für die auf einmal so präsenten zwei verschiedenen Welte.
Care Claire Burke löst das Rätsel langsam, manchmal für mich etwas sehr auf eigene Weise, aber immerhin schreibgewaltig und authentisch, insofern:
Fazit: vielleicht nicht 100% logisch und wahrscheinlich auch nicht 1000% Realität, aber ein lesenswertes – etwas anderes – Buch mit Elementen, die durchaus zum Nachdenken anregen dürfen. Selber lesen und Urteil bilden :-).
*** (c) udomittendrin.de, Sept2026 ***
