Fainted Fairies

Fainted Fairies mischen das Weinmüller auf 

Eine bunte Truppe war da aufgeboten. Die Fainted Fairies (genauer: Fainted Fairies and the Drowsy Dudz) mischten das Café Weinmüller in Siegsdorf ordentlich auf. Manja Wolf (Akkordeon, Gesang) stimmgewaltig am Mikrofon wurde von Simone Berger (Gitarre, Ukulele, Gesang) nicht minder kräftig und beeindruckend unterstützt. Die dritte Dame im Bunde war die quirlige Theresa Thut (Saxophon, Klarinette, Gesang). Begleitet von Wolfgang Wiedermann (Piano, Gesang), Ingo Tauber (Drums, Gesang) und Florian Aumüller am Bass wirbelten die sechs Protagonisten das sehr gut besetzte Café Weinmüller ordentlich durch. Zunächst im Stile der zwanziger Jahre etwas schick und „blechern“, später dann mit wunderbaren Songs wie „Kleinstadt“ und später dem „Chocolate Jesus“ sehr mitreißend, wussten vor allem die Front-Frauen äußerst stark zu überzeugen. 

Spätestens im zweiten Set sprang der Funke vollends über und es gab bis hin zu flehentlichen Zugaberufen satte und turbulente Nummern, wie beispielsweise „My Love“ oder das flotte „Mowgli Road“ zu hören. Der Musikstil ist charismatisch und eigensinnig, er nimmt seine Anleihen im Swing, beim RocknRoll, er wird von der Weiblichkeit dominiert und der überaus starke Gesang, insbesondere von Manja und Simone, reißt mit – hip das Ganze. Einmal mehr ein Abend der besonderen Art im Cafe Weinmüller, eine etwas andere Stilrichtung, abwechslungsreich aber vor allem eines: schelmisch, frech und munter – daran hatten vor allem die Damen ihren Anteil. Gut so.

*** © Udo Kewitsch, Nov. einst als noch alles gut war / Zeichen : 1550 / Zeilen :  19 ***

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