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Schule der Redner

Die Macht der Sprache – Johann Seeger

Wow. Was für ein Werk. Der Deutsche Johann Seeger, Rhetorik-Trainer und Buchautor hat sich an einen mächtigen Stoff gewagt. In „Die Schule der Redner“ schlägt er auf knapp 800 Seiten einige Kapitel in Mitteleuropa in den Jahren 1150 bis 1250 auf. Wortgewaltig schlägt er einen Spannungsbogen rund um die Protagonisten Leon und seine neuen Freunde. Er spart nicht mit Intrigen und der Leser hält einen spannenden, historischen Abenteuerroman in den Händen.

Der Auftakt ist vielversprechend. Kern der Handlung ist die Suche nach einem Manuskript, welches die Welt verändern wird und einige machtbesessene Männer wollen sich dieses Skript zu eigen machen. Man ist gefangen in der Handlung, folgt Leon auf seiner abenteuerlichen Reise, ist gespannt, wie seine Liebe zu Cecile sich fortentwickelt, ist sie doch dem Herrscher Rudolf versprochen. Auch Richard, der Bruder Leons, und seine Freunde Odo und Philipp begleiten den Handlungsstrang fortwährend.

Die Erzählung orientiert sich immer wieder an dem sagenumwobenen Manuskript und die Suche aller Akteure danach. Wenngleich man gut beraten ist, aufmerksam dabei zu bleiben, so reißt der Spannungsfaden doch nie ab.

Welche dunklen Mächte sich schließlich durchsetzen oder ob das Papyrus in gute Hände kommt, wird sich im Laufe der langen, lange Reise durch die Seiten und auch über die Alpen bis nach Venedig schließlich offenbaren – am Ende mit so manch unerwarteter Wendung.

Fazit:

ein spannender historischer Roman, lesenswert. Der ausdauernden Leser wird zugleich noch in die Welt der Rhetorik eingeführt. ****

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