{"id":750,"date":"2021-10-25T20:23:35","date_gmt":"2021-10-25T18:23:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.udomittendrin.de\/udomittendrin\/wordpress\/?p=750"},"modified":"2021-10-25T20:23:35","modified_gmt":"2021-10-25T18:23:35","slug":"der-letzte-tod","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.udomittendrin.de\/udomittendrin\/wordpress\/2021\/10\/25\/der-letzte-tod\/","title":{"rendered":"Der letzte Tod"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kommissar Emmerich in seinem f\u00fcnften Fall \/ Alex Beer weiter auf Hochspannung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Klappentext nimmt es schon vorweg:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Wien im September 1922: Die Inflation nimmt immer weiter Fahrt auf, die Lebenshaltungskosten steigen ins Unermessliche, und der Staatsbankrott steht kurz bevor. Unterdessen haben Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter es mit einem grausigen Fund zu tun: Auf dem Gel\u00e4nde des Wiener Hafens wurde in einem Tresor eine mumifizierte Leiche entdeckt. Und dabei bleibt es nicht, denn der M\u00f6rder t\u00f6tet nach einem abscheulichen Muster, und er hat sein n\u00e4chstes Opfer schon im Visier. Doch damit nicht genug: Ein alter Feind aus Emmerichs Vergangenheit taucht wieder auf \u2013 und er trachtet dem Ermittler nach dem Leben \u2026&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer einen &#8222;Emmerich&#8220; Fall liest, der holt sich Spannung und Zeitgeschichte in die Leseecke. Sie oder Er darf &#8211; nach nunmehr f\u00fcnf spannenden B\u00e4nden &#8211; gewiss sein: die Story hat einen Bezug, die Handlung ist authentisch, die Charaktere listig, lustig, garstig, grantig, ergeben und erhaben &#8230;. sie sind vor allem eines: echt und glaubhaft. Auch wenn es sich in weiten Teilen, wie bei allen Emmerich F\u00e4llen (siehen unten) um einen fiktiven Roman handelt, so spielt der Fall jeweils vor realem Hintergrund und ist in echter Zeitgeschichte eingebettet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien 1922 wird von Alex Beer nach intensiver Recherche glaubhaft beschrieben, der aktuell 5. Fall von August Emmerich und seinem treuen Partner Winter, der so g\u00e4nzlich anders gestrickt ist wie sein Chef, h\u00e4lt wieder einmal in Atem. Weniger weil es spektakul\u00e4re Szenen oder gar Verfolgungsjagden g\u00e4be, nein, sondern weil Alex Beer es wunderbar versteht eine plausible Handlung mit einem Spannungsbogen zu versehen. Sie hat Protagonisten geschaffen, deren &#8222;Aura&#8220; \u00fcber die B\u00fccher hinweg erhalten bleibt, die man sympathisch findet (Emmerich, Winter, Grete, u.v.a.) oder eben &#8211; man m\u00f6ge mir den Ausdruck verzeihen &#8211; &#8222;zum kotzen&#8220; (zum Beispiel den Emmerichs Widersacher Br\u00fchl). Auf der anderen Seite bleibt dem Polizeichef Gonska immer eine Mittlerrolle beschieden und man wei\u00df nie so 100% genau auf wessen Seite er sich schl\u00e4gt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im vorliegenden f\u00fcnfte Band &#8222;Der letzte Tod&#8220; kommt mit Dr. Adler ein neuer Akteur hinzu, der sich erst ausgiebig mit Emmerich reiben wird, bevor er Hoffnung sch\u00f6pfen kann, etwas zum Fall beizutragen. Ob und wie erschlie\u00dft sich erst am Ende der Story. W\u00e4hrend Emmerich und sein Assistent mehr oder minder erfolglos versuchen einen M\u00f6rder zu finden, beschreibt Beer das Leben von Joseph &#8211; ohne das dem Leser zun\u00e4chst die Zusammenh\u00e4nge klar werden. Auch ein entflohener H\u00e4ftling (Emmerich hatte ihn seinerzeit &#8222;festgesetzt&#8220;) sinnt auf Rache und hat somit Karten im Spiel. So geben sich aktuelle F\u00e4lle und vermeintliche Cold Cases die Hand, so w\u00e4hnt der Leser Emmerich diesmal in der Sackgasse und tats\u00e4chlich vermag ich hier nicht zu sagen, wohin die F\u00e4hrte f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alex Beer einmal mehr auf hohem Niveau. Spannung und Kitzel, Geschichte und Charakter &#8211; ein \u00fcberraschendes Ende und abermals ein allerletzter Satz im Buch, der vermuten l\u00e4sst: das war noch nicht der letzte Fall von August Emmerich. Wer sich einmal mit Emmerich &#8222;eingelassen&#8220; hat, der will ihn immer wieder lesen. Es bleibt spannend. *****<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><meta charset=\"utf-8\">Band 1: Der zweite Reiter<br>Band 2: Die rote Frau<br>Band 3: Der dunkle Bote<br>Band 4: <a href=\"https:\/\/www.udomittendrin.de\/udomittendrin\/wordpress\/2021\/10\/08\/das-schwarze-band\/\">Das schwarze Band<\/a><br>Band 5: Der letzte Tod<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"558\" src=\"https:\/\/www.udomittendrin.de\/udomittendrin\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/DerletzteTod.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-749\" srcset=\"https:\/\/www.udomittendrin.de\/udomittendrin\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/DerletzteTod.jpeg 350w, https:\/\/www.udomittendrin.de\/udomittendrin\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/DerletzteTod-188x300.jpeg 188w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommissar Emmerich in seinem f\u00fcnften Fall \/ Alex Beer weiter auf Hochspannung Der Klappentext nimmt es schon vorweg: &#8222;Wien im September 1922: Die Inflation nimmt immer weiter Fahrt auf, die Lebenshaltungskosten steigen ins Unermessliche, und der Staatsbankrott steht kurz bevor. 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