{"id":1097,"date":"2024-11-12T20:03:55","date_gmt":"2024-11-12T19:03:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.udomittendrin.de\/udomittendrin\/wordpress\/?p=1097"},"modified":"2024-11-12T20:03:56","modified_gmt":"2024-11-12T19:03:56","slug":"munk-jan-weiler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.udomittendrin.de\/udomittendrin\/wordpress\/2024\/11\/12\/munk-jan-weiler\/","title":{"rendered":"MUNK &#8211; Jan Weiler"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kurzweilig, sezierend, spielerisch, humorvoll, nachdenklich<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Geschichte verschiedener Lebensentw\u00fcrfe<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Kappentext ist ja schon mal vielversprechend: &#8222;Erfolgreich und allein \u2013 so steht der Architekt Peter Munk mit 51 Jahren da. Beziehungsweise liegt da, mit einem Herzinfarkt auf der Rolltreppe in der dritten Etage eines Kaufhauses. Er \u00fcberlebt, doch es gibt niemanden, den er vom Krankenhaus aus benachrichtigen m\u00f6chte. In der Rehaklinik tr\u00e4gt sein Therapeut ihm auf, in seiner Selbsterforschung bei den Menschen zu beginnen, die ihn zu dem Mann gemacht haben, der er ist. Und so blickt Peter Munk erstmals auf die dreizehn Frauen seines Lebens und auf die Lektion, die er von jeder einzelnen gelernt hat. Mit \u00fcberraschendem Ausgang.&#8220;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"566\" src=\"https:\/\/www.udomittendrin.de\/udomittendrin\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Munk.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1098\" srcset=\"https:\/\/www.udomittendrin.de\/udomittendrin\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Munk.jpg 350w, https:\/\/www.udomittendrin.de\/udomittendrin\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Munk-186x300.jpg 186w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>13 Frauen, oder waren es vielleicht sogar vierzehn? Peter Munk reflektiert und durchlebt im Geiste w\u00e4hrend seines Reha Aufenthaltes all jene schicksalshaften Beziehungen noch einmal, nicht ohne dabei immer wieder einen gesellschaftsf\u00e4higen Blick in seiner Umgebung schweifen zu lassen. Kurzweilig und sehr pointiert erz\u00e4hlt Jan Weiler in einer wunderbaren, leicht zu lesenden, Sprache, wie das Leben so spielen kann. Er deckt auf, wie Mi\u00dfverst\u00e4ndnisse entstehen und warum der Blick der Person rechts im Bild oftmals ein ganz anderer sein kann, wie der der Person links im Bild. Alles eine Frage der Perspektive. Er zerlegt kleingeistige Ansichten und legt ebenso gro\u00dfspurige Annahmen offen, er (also Munk) geht mit sich selbst ins Gericht und reflektiert seine Beziehung zu Mutter und Vater und welchen Einfluss dies auf sein Leben nahm. Das klingt schwerer als es ist und doch gelingt der Spagat zwischen etwas Tiefgang und Leichtigkeit, zwischen einem Hauch Sarkasmus und einer Prise erhobener Zeigefinger.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Leser m\u00f6chte wissen, wie es weitergeht, warum der Geliebten Nummer 4 die Nummer 5 folgte und warum es bei der Nummer 6 wieder ganz anders war. Munk ist eine sehr sch\u00f6n gebundene Unterhaltung, niemals flach, immer authentisch und nicht selten auch ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Lesenswert, verschenkenswert, beachtenswert. Gro\u00dfartig. F\u00fcnf von f\u00fcnf Sternen.<\/p>\n\n\n\n<p>(c) Udo Kewitsch, Nov24 *** <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzweilig, sezierend, spielerisch, humorvoll, nachdenklich Die Geschichte verschiedener Lebensentw\u00fcrfe Der Kappentext ist ja schon mal vielversprechend: &#8222;Erfolgreich und allein \u2013 so steht der Architekt Peter Munk mit 51 Jahren da. Beziehungsweise liegt da, mit einem Herzinfarkt auf der Rolltreppe in der dritten Etage eines Kaufhauses. 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